Trauern hat sich in unserer Zeit sehr verändert.
Es soll so schnell wie möglich "geschafft" sein.
Die Umgebung hält Tränen und Schmerz nicht gut aus.
Wegstecken, unterdrücken, sich nichts anmerken lassen,
sind keine guten Wege.
Es gibt einen guten Weg, mit Leben, Krankheit, Sterben und Tod umzugehen.
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flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus! (Eichendorff) |
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Du hast mir schon Fragen gestellt
Über „Gott und die Welt“,
Und meist konnt‘ ich dir Antwort geben.
Doch jetzt bringst du mich aus dem Lot
Mit deiner Frage nach dem Tod
Und „was ist, wenn wir nicht mehr leben?“
Da muss ich passen, tut mir leid,
Niemand weiß da so recht Bescheid,
Solang es Menschen gibt auf Erden.
Ich stelle mir das Sterben vor
So wie ein großes, helles Tor,
Durch das wir einmal gehen werden.
(Reinhard Mey)